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Erde, Felsen, Wind: Unser neuer vollständig in den
Boden eingegrabener Weinkeller ist
in gewisser Weise Synthese dieses Bundes., Von außen
bleibt der Blick an einer markanten
waagerechten Linie hängen. Das flache Gebäude, in
Gänze mit Kalkstein verkleidet, lehnt
sich an den Hang in Sonne und Wind. |
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Zu Füßen des Schlosses Madruzzo gelegen, ist der Keller nicht
nur Zeichen der bäuerlichen Betriebsamkeit der lokalen
Gemeinschaft, sondern vor allem ein Symbol unserer Philosophie
der Hingabe und Spontaneität.
Jede Phase der Produktion spiegelt die Naturbelassenheit der
Verfahren wider. Önologische Technologie ist dabei auf das
unabdingbare Minimum beschränkt. Die von Hand geernteten Trauben
landen „im freien Fall“ in den Fermentationsbottichen, dann in
den Fässern für die Reifung und schließlich in den
Abfüllanlagen.
Intuition, Geduld und die natürliche Stärke des Weines dienen im
Weinkeller als entscheidende Hilfsmittel. Weinbäuerliche
Tradition verbunden mit einer modernen Architektur. Der
Weinkeller in seiner elementaren Organisation ist ebenso
rational wie faszinierend. Überall in den
externen Anlagen finden sich die Dolomiten wieder. So in der
„Trocknung“, wo Trauben auf Holzgraten – den traditionellen
„Arèle“ – gelagert werden, um ganz besondere Weine daraus zu
keltern, den Vino Santo vor allem.
Und mehr noch: Die Felsen, als Teil des Weinkellers, bestimmen
sowohl die Temperatur wie den Blick. Das gilt auch in den tiefen
Gewölben, in denen der Wein langsam reift. Ein suggestiver,
ruhiger Ort, der mit allen anderen lebenswichtigen Teilen der
Struktur, die Destille eingeschlossen, eine Einheit bildet.
Die Brennerei beschließt den Zyklus der Traube mit
der Destillation im Wasserbad. Aus dem Trester entsteht
tröpfchenweise Grappa. Ein weiterer magischer Trost aus der
Alchemie der ursprünglichsten bäuerlichen Kultur des Trentino.
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